Nach dem verheerenden Orkan Xynthia vom 26. bis 28. Februar, der über Mitteleuropa hinwegzog und insgesamt über 60 Menschenleben forderte(insbesondere in Frankreich) folgen jetzt wieder Schneefall, Eis und Minustemperaturen. Der Reinsfelder Winterdienst musste mit seinen kleinen und großen Räumgeräten daher nochmals ran. Der Sturm hatte in der Vorwoche Strom-, Telefon-und Oberleitungen der Bahn beschädigt. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz kam der Bahnverkehr praktisch zum Stillstand, stundenlange Stromausfälle wurden gemeldet und viele Straßen mussten in Hochwald und Hunsrück durch umgestürzte Bäume gesperrt werden. Der Forst rät allen Wanderern und Radfahrern den Wald noch zu meiden, da die Situation noch "lebensgefährlich" ist. Nach Wochen von ergiebigen Schneefällen mit sehr hohen Schneelagen folgte durch Xynthia Tauwetter. Die Böden weichten an der Oberfläche auf und durch die hohe Windlast sind auch äußerlich stabile Bäume vom umstürzen bedroht. Haltewurzeln können "unsichtbar" gerissen sein. Bereits instabile Bäume bergen große Gefahren und auch angerissene oder abgebrochene Äste iin den Baumkronen sind unberechenbares Gefahrenpotenzial. Erst nach Behebung der Schäden durch die Forstämter und nach deren Freigabesollte der Wald wieder aufgesucht werden. (Text/Fotos erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Juergen A. Slowik 7.3.2010)