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Chronik des Quartettvereins "Concordia" Reinsfeld

1912

Protokolle
Gründung


Zusammenführung

Es waren sieben sangesfreudige Männer, die am 17. November 1912 den MGV „Concordia“ gründeten. Noch während der Gründungsversammlung, die durch Peter Kolz eröffnet und geleitet wurde, meldeten sich 15 weitere Mitglieder an, so dass der Verein bereits 22 Mitglieder zählte. Johann Wollscheid führte als erster Dirigent den Verein zu den Anfangserfolgen. Die Schwierigkeiten , mit denen der Verein gleich zu Beginn seines Bestehens fertig werden musste, wurden deutlich darin, dass er nirgends Unterstützung und Anerkennung fand. Zivil- und Kirchengemeinde waren gegen den Verein eingestellt. Dem ersten Vorstand von 1912 gehörten  an

Peter Künzer,                 1. Vorsitzender

Peter Wahlen,                2. Vorsitzender

Johann Wollscheid,         Dirigent

Peter Kolz,                      Kassierer

Peter Dederichs,            Schriftführer

Jakob Lenz,                     Beisitzer

Nikolaus Neufing            Beisitzer

Die anfänglichen Liedvorträge waren sehr bescheiden, aber durch die Wahl von leichtem Liedgut erfolgversprechend. Durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges wurden alle Erfolge der ersten Jahre in Frage gestellt. Während des Krieges ruhte das Vereinsleben vollkommen.

Sechs aktive Sänger'
Nikolaus Becker-Brücker, 
Matthias Dederichs, 
Johann Schell, 
Nikolaus Schell,
Johann Adams und Michel Minn kehrten nicht mehr in die Heimat zurück.

1919

In der ersten Nachkriegsversammlung am 1. Januar 1919 wurdebe­schlossen, die Gesangstunden wieder aufzunehmen. Die musikalische Leitung wurde Herrn Lehrer Meier übertragen. Nun begann für die „Concordia“ wie auch für fast alle Vereine eine schwere Zeit, die zum größten Teil durch die Inflation bedingt war. Trotzdem gelang es dem Verein durch freiwillige Spenden der Saargrenzgänger, die „französische Franken“ verdienten, die Mittel zur An­schaffung einer Standarte bereitzustellen. Eine weitere Schwierigkeit trat auf, als innerhalb eines Geschäftsjahres der Vorstand mehrmals wechselte.

1929

Im Juni 1925 fand die Weihe der Standarte, verbunden mit einem Sän­gertreffen im Freien „Auf der Huf“ statt. Wegen schlechten Wetters war der Erfolg nicht günstig für die Vereinskasse. Am 21. Juni 1925 wurde durch geheime Abstimmung beschlossen, den MGV „Concordia“ mit dem 1923 gegründeten Quartettverein zu verei­nen. Der Verein erhielt den Namen Quartettverein „Concordia“. Unter dem 1. Vorsitzenden Kaspar Lenninger und dem Chorleiter Karl Man­derscheid begann die Glanzzeit des Vereins. Die Sängerwettstreite in Konz, Pallien, Kastel und Wiebelskirchen wurden besucht und dort beachtliche Erfolge erzielt.

1932

Im Juni 1932 wurde ein Sängerwettstreit mit 12 namhaften Vereinen durchgeführt. Als Preisrichter war Herr Pflugfelder aus Koblenz be­stellt.

1933

Von 1933 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges musste der Verein der NS-Partei (Gleichschaltung) zur Verfügung stehen. Der Zweite Weltkrieg riss wiederum große Lücken in die Reihen des Vereins. Elf bewährte Sänger:  Johann Arend, Ernst Eiden, Hans Mohr, Karl Manderscheid, Eduard Schmitt, Peter Schömer, Nikolaus Schö­mer, Ottmar Schömer,  August Ott, Johann Schuler und Johann Schuh kehr­ten nicht mehr zurück.

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