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Martinus-Schüler setzen Gedenkstein wieder ins rechte Licht

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts in der Oberstufe zum Thema NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg legt die St. Martinus-Schule (Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen und Sprache) immer großen Wert darauf, die Geschichte des Sonderlagers/KZ Hinzert in den Unterricht aufzunehmen. Vor Ort beschäftigen sich die Jugendlichen  unter Anleitung der Mitarbeiter der Gedenkstätte mit unterschiedlichen Themen: Geschichte des Lagers, Herkunft und politischer Hintergrund der Häftlingsgruppen, Lageralltag, Täter und Taten, Morde in Hinzert.   Bei einem dieser Besuche erfuhren die Schüler/innen, dass in einem abgelegenen Waldstück bei Hinzert 70 sowjetische Kriegsgefangene verscharrt wurden, nachdem SS-Leuten sie im Lager getötet hatten. An dieser Stelle gibt es seit 1986 einen Gedenkstein für die dort Ermordeten. Dieser wurde damals auf Initiative des Gymnasiums  Hermeskeil errichtet und eine Schülergruppe hat damals das Terrain um den Stein bepflanzt. Durch die inzwischen sehr stark gewachsenen Sträucher war der Gedenkstein weitgehend überwuchert worden und kam nicht mehr angemessen zur Geltung. Die 9. Klasse der St.-Martinus-Schule schlug den Mitarbeitern der Gedenkstätte „Sonderlager/KZ Hinzert“ vor, das Mahnmal zu roden und neu zu bepflanzen. Dies stieß seitens der Einrichtung auf äußerst positive Resonanz.   Mitte Mai begannen die Jugendlichen zuerst mit der Rodung der alten Bepflanzung. An den folgenden Projekttagen wurden die neuen Stauden und Sträucher eingesetzt. Mit Unterstützung der Gedenkstätte Hinzert wurde auch eine neue Sitzbank in der Nähe des Gedenksteins aufgestellt. Am Ende des Projekts waren alle Schüler und Schülerinnen sehr zufrieden, dass die Gedenkstelle für die ermordeten russischen Kriegsgefangenen im Wald bei Hinzert durch ihre Bepflanzungsarbeiten wieder ein angemessenes Erscheinungsbild erhalten hat. (Text & Fotos St. Martinus-Schule / Text & Fotos bearbeitet, eingestellt und animiert von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 7/2016)

Tradition Pilgerwanderung - In 4 Tagen bis nach Himmerod

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 zusammen mit Frau Schreiner und Herrn Krisam vor dem Start der viertägigen Pilgerwanderung nach Himmerod. Foto Privat/Schule

Vom 17. Bis 20. Mai pilgerten 12 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 zusammen mit Frau Schreiner, Herrn Krisam und Herrn Klein zum Kloster Himmerod. Insgesamt legten die Schüler an diesen 4 Tagen 75 km zurück. Die Pilgerwanderung stand unter dem Motto „Engel der Kulturen“. Die Teilnahme war konfessionsübergreifend. Jeder Schüler hatte sich sein Pilgerzeichen selbst hergestellt. Am ersten Tag führte der Weg von der St. Martinus-Schule Reinsfeld nach Klüsserath an die Mosel. Abwechselnd wurde der Pilgerstab von allen Schülern getragen. In der Turnhalle der Grundschule übernachtete die Gruppe. Am nächsten Morgen ging es bereits um 8 Uhr weiter. Sie pilgerte entlang der Salm zunächst bis Salmtal und dann auf einem Teilstück des Jakobsweges bis nach Wittlich-Wengerohr. Hier wurden die Schüler im Haus der Pfadfinder willkommen geheißen. Eine Gruppe hatte für alle ein leckeres Abendessen vorbereitet. Nach einem Besuch der Autobahnkirche St. Paul, bei der Herr Klein die Paulusgeschichte anhand der Kirchenbilder erläuterte, übernachteten die Schüler im Pfadfinderhaus. Nach einem stärkenden Frühstück startete die Gruppe mit einem Lied in die 3. Und letzte Etappe von Wengerohr nach Himmerod. In Wittlich wurde die Moschee und die Synagoge besichtigt, ehe es über Hupperath nach Himmerod ging. Nach 75 km  und vielen Blasen war das Ziel endlich erreicht. Pater Stephan begrüßte die Pilgergruppe. Die Schüler nahmen anschließend an der Komplet der Mönche teil. Nach der Übernachtung im Gästehaus des Klosters und der Teilnahme an der Morgenandacht, zeigte ihnen Herr Valerius die vielfältigen Klangmöglichkeiten der Himmeroder Orgel. Um 12 Uhr ging es dann mit dem Bus wieder zurück nach Reinsfeld. Neben den Eigenleistungen der Schüler wurde diese Pilgerwanderung durch eine großzügige Spende der Bischof-Stein-Stiftung des Bistums Trier in Höhe von 700 € unterstützt. Die diesjährige Pilgerwanderung setzt die inzwischen 6-jährige Tradition fort. In den vorangegangenen Jahren pilgerten Schülergruppen nach St. Matthias Trier, Dom Trier (Heilig-Rock-Ausstellung), Klausen, Himmerod und Tholey.
(Text Heinrich Krisam / Foto Privat / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 6/2016)

Interkulturelle Kompetenz fördern mit "98 Tagen um die Welt"

Flüchtlingskinder aus Syrien und Somalia besuchten die St. Martinus Schule in Reinsfeld aus Anlass des Projektes „In 98 Tagen um die Welt“. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit führte Berufspraktikant Carsten Bach das Projekt mit  durch. Ziel des Projektes ist es die interkulturelle Kompetenz der Schüler der St. Martinus Schule zu fördern. Am Anfang des Projektes standen viele Fragen der Kinder im Raum. Gehen Kinder in Afrika zur Schule? Was essen Menschen in der Wüste? Welche Kleider tragen die Kinder in Asien? Wie viele Geschwister haben Kinder in anderen Ländern? Was spielen Kinder in Bolivien? Auf diese Fragen suchten fünf Kinder der Klasse S 1 – 3  an der St. Martinus Schule in Reinsfeld Antworten. So fanden sie beispielsweise heraus, dass ein Mädchen in Bolivien nach dem Unterricht noch arbeiten muss, um ihre Familie zu unterstützen. Außerdem erfuhren sie, dass viele Kinder in China nur einen Bruder oder eine Schwester haben. Zum Schluss des Projektes erfuhren sie, dass Kinder in Afrika fast nicht zur Schule gehen können, weil diese durch Krieg zerstört wurden und sie mit ihren Familien auf der Suche nach Nahrung durchs Land ziehen müssen. Das Projekt wurde durch den Besuch somalischer und syrischer Flüchtlingskinder abgerundet. Deutlich wurde an diesem Tag, dass für Kinder der gemeinsame Spaß beim Spielen, Sport und Mittagessen im Vordergrund stand und unterschiedliche Hautfarben und Nationalitäten keine Rolle spielen. Der Kontakt zu den Kindern wurde durch Diakon und Kooperationspartner Andreas Webel aus der Pfarrgemeinde St. Franziskus Hermeskeil hergestellt. Projektleiter Carsten Bach war mit dem Ablauf des Tages sehr zufrieden und hatte ebenso viel Spaß wie die Kinder.
(Text & Fotos Jörg Schönenberger St. Martinus-Schule / Text & Fotos bearbeitet, eingestellt und animiert von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 5/2016)

Förderschule Lernen und Sprache

Copyright Bilder S4P Marketing Juergen A. Slowik 2009

St. Martinus-Schule Kontaktdaten und im Internet

St. Martinus Schule
Schule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Sprache
Stammschule für integrierte Förderung
Schulstraße 1
54421 Reinsfeld
Fon +49 6503 7606  
Fax +49 6503 99 44 93
Email martinus.schule(@)t-online.de
Web www.st-martinus-schule.de
(Quellle: martinus-schule-reinsfeld.bildung-rp.de)

Screenshot Website St. Martinus-Schule S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 2012 - Hier klicken

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