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Zum Schulfest Musical: „Aus Fremden werden Freunde“

  • Fotos St. Martinus-Schule Reinsfeld. Grafische Bearbeitung, Animation und Erstellung START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 9/2014
    Fotos St. Martinus-Schule Reinsfeld. Grafische Bearbeitung, Animation und Erstellung START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 9/2014

Mit dem Musical „Aus Fremden werden Freunde“ starte das Schulfest der St. Martinus Schule in Reinsfeld. Die Schülerinnen und Schüler haben es in den Projekttagen zuvor einstudiert und ein Bühnenbild dazu gestaltet. In insgesamt 13 Projektgruppen hatten die Schülerinnen und Schüler der St. Martinus Schule die Chance in drei Tagen „rund um die Welt“ zukommen und diese in ihrer Vielfalt in den unterschiedlichsten Angeboten kennenzulernen. Es wurden afrikanische Trommeln gebaut und Tänze aus verschiedenen Kulturkreisen eingeübt. Eine Projektgruppe stellte internationales Fingerfood her. Für die Sportler wurde eine Mini-Fußball WM veranstaltet. Die Schüler erhielten die Möglichkeit den Kulturen Südamerikas und Afrikas näher zu kommen. In weiteren Projekten wurde genährt, gemalt, gebastelt und vieles mehr. Zudem entstand ein großes Wandmosaik mit der Weltkarte als Motiv. Eine Projektgruppe besuchte die AFA in Hermeskeil und hat zusammen mit Kindern aus Syrien und Afghanistan einen gemeinsamen Workshop veranstaltet und sich auf den interkulturellen Austausch konzentriert. Eine weitere Projektgruppe bereitete für das Schulfest einen Kleiderbasar vor. Bei herrlichem Sonnenschein haben dann freitags alle Projektgruppen ihre Ergebnisse aus den vergangenen Projekttagen der gesamten Schulgemeinschaft aus Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden und Fördern der Schule vorgestellt und dabei wurde viel getanzt, getrommelt, gespielt und gegessen und getrunken. Das Ganze wurde von einer Dokumentationsgruppe in Ton, Bild und Video festgehalten. Unterstützt wurde die Schule vom Schulträger, der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, vom Verein Lernen Fördern e.V., der  Fa. Kollmann Catering und von Spenden aus der Elternschaft. Viele lachende Gesichter bei den Besuchern, den Teilnehmern und weiteren Aktiven haben gezeigt, dass die Projekttage und das Schulfest ein toller Erfolg waren und man einander und fremden Kulturen näher gekommen ist.  (Text & Fotos Jörg Schönenberger, Projektgruppe Dokumentation St. Martinus-Schule / AFA Hermeskeil / Text & Fotos bearbeitet, eingestellt und animiert von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 7/2016)

Martinus-Schüler setzen Gedenkstein wieder ins rechte Licht

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts in der Oberstufe zum Thema NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg legt die St. Martinus-Schule (Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen und Sprache) immer großen Wert darauf, die Geschichte des Sonderlagers/KZ Hinzert in den Unterricht aufzunehmen. Vor Ort beschäftigen sich die Jugendlichen  unter Anleitung der Mitarbeiter der Gedenkstätte mit unterschiedlichen Themen: Geschichte des Lagers, Herkunft und politischer Hintergrund der Häftlingsgruppen, Lageralltag, Täter und Taten, Morde in Hinzert.   Bei einem dieser Besuche erfuhren die Schüler/innen, dass in einem abgelegenen Waldstück bei Hinzert 70 sowjetische Kriegsgefangene verscharrt wurden, nachdem SS-Leuten sie im Lager getötet hatten. An dieser Stelle gibt es seit 1986 einen Gedenkstein für die dort Ermordeten. Dieser wurde damals auf Initiative des Gymnasiums  Hermeskeil errichtet und eine Schülergruppe hat damals das Terrain um den Stein bepflanzt. Durch die inzwischen sehr stark gewachsenen Sträucher war der Gedenkstein weitgehend überwuchert worden und kam nicht mehr angemessen zur Geltung. Die 9. Klasse der St.-Martinus-Schule schlug den Mitarbeitern der Gedenkstätte „Sonderlager/KZ Hinzert“ vor, das Mahnmal zu roden und neu zu bepflanzen. Dies stieß seitens der Einrichtung auf äußerst positive Resonanz.   Mitte Mai begannen die Jugendlichen zuerst mit der Rodung der alten Bepflanzung. An den folgenden Projekttagen wurden die neuen Stauden und Sträucher eingesetzt. Mit Unterstützung der Gedenkstätte Hinzert wurde auch eine neue Sitzbank in der Nähe des Gedenksteins aufgestellt. Am Ende des Projekts waren alle Schüler und Schülerinnen sehr zufrieden, dass die Gedenkstelle für die ermordeten russischen Kriegsgefangenen im Wald bei Hinzert durch ihre Bepflanzungsarbeiten wieder ein angemessenes Erscheinungsbild erhalten hat. (Text & Fotos St. Martinus-Schule / Text & Fotos bearbeitet, eingestellt und animiert von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 7/2016)

Tradition Pilgerwanderung - In 4 Tagen bis nach Himmerod

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 zusammen mit Frau Schreiner und Herrn Krisam vor dem Start der viertägigen Pilgerwanderung nach Himmerod. Foto Privat/Schule

Vom 17. Bis 20. Mai pilgerten 12 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 zusammen mit Frau Schreiner, Herrn Krisam und Herrn Klein zum Kloster Himmerod. Insgesamt legten die Schüler an diesen 4 Tagen 75 km zurück. Die Pilgerwanderung stand unter dem Motto „Engel der Kulturen“. Die Teilnahme war konfessionsübergreifend. Jeder Schüler hatte sich sein Pilgerzeichen selbst hergestellt. Am ersten Tag führte der Weg von der St. Martinus-Schule Reinsfeld nach Klüsserath an die Mosel. Abwechselnd wurde der Pilgerstab von allen Schülern getragen. In der Turnhalle der Grundschule übernachtete die Gruppe. Am nächsten Morgen ging es bereits um 8 Uhr weiter. Sie pilgerte entlang der Salm zunächst bis Salmtal und dann auf einem Teilstück des Jakobsweges bis nach Wittlich-Wengerohr. Hier wurden die Schüler im Haus der Pfadfinder willkommen geheißen. Eine Gruppe hatte für alle ein leckeres Abendessen vorbereitet. Nach einem Besuch der Autobahnkirche St. Paul, bei der Herr Klein die Paulusgeschichte anhand der Kirchenbilder erläuterte, übernachteten die Schüler im Pfadfinderhaus. Nach einem stärkenden Frühstück startete die Gruppe mit einem Lied in die 3. Und letzte Etappe von Wengerohr nach Himmerod. In Wittlich wurde die Moschee und die Synagoge besichtigt, ehe es über Hupperath nach Himmerod ging. Nach 75 km  und vielen Blasen war das Ziel endlich erreicht. Pater Stephan begrüßte die Pilgergruppe. Die Schüler nahmen anschließend an der Komplet der Mönche teil. Nach der Übernachtung im Gästehaus des Klosters und der Teilnahme an der Morgenandacht, zeigte ihnen Herr Valerius die vielfältigen Klangmöglichkeiten der Himmeroder Orgel. Um 12 Uhr ging es dann mit dem Bus wieder zurück nach Reinsfeld. Neben den Eigenleistungen der Schüler wurde diese Pilgerwanderung durch eine großzügige Spende der Bischof-Stein-Stiftung des Bistums Trier in Höhe von 700 € unterstützt. Die diesjährige Pilgerwanderung setzt die inzwischen 6-jährige Tradition fort. In den vorangegangenen Jahren pilgerten Schülergruppen nach St. Matthias Trier, Dom Trier (Heilig-Rock-Ausstellung), Klausen, Himmerod und Tholey.
(Text Heinrich Krisam / Foto Privat / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 6/2016)

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54421 Reinsfeld
Fon +49 6503 7606  
Fax +49 6503 99 44 93
Email martinus.schule(@)t-online.de
Web www.st-martinus-schule.de
(Quellle: martinus-schule-reinsfeld.bildung-rp.de)

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