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Ranger-Tour im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Foto Gabriele Frijio. Zur Verfügung gestellt von Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.

Der Natur ihren freien Lauf lassen ist das höchste Ziel der Nationalparks in Deutschland - mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald wird der Natur eine Fläche von rund 10.000 Hektar "zurückgegeben", um sich neu zu entwickeln.Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald stellt die einzigartige Landschaft unter Schutz und macht sie für Besucher zu einem besonderen Erlebnis. Wander- und Radwege, allen voran der Saar-Hunsrück-Steig, durchziehen den Nationalpark ganz oder teilweise. Der Erbeskopf als höchste Erhebung von Rheinland-Pfalz, die Quarzitschutthalde Mörschieder Burr, die typischen Hangmoore und ausgedehnte Laubwälder sind Beispiele für die Unverwechselbarkeit des länderübergreifenden Nationalparks.

Nationalpark: Auf Entdeckertouren im Urwald von morgen

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald bietet Wandererlebnisse in ursprünglicher Natur. Bei einer geführten Ranger- und Erlebnistour, oder  allein oder zu Zweit geht es auf ausgezeichneten Wanderwegen durch den wilden Lebensraum  des Hunsrücks. Alte Buchenwälder voll lebendigem Totholz, herausragende Felsenlandschaften, bizarre Rosselhalden, mystische Moore und leuchtende Arnikawiesen machen den Nationalpark Hunsrück-Hochwald so einzigartig. Dieser ständige Wechsel unterschiedlicher Vegetationen und Landschaften, von Höhenzügen und Bachtälern, von Wäldern und Wiesen, machen die Region so interessant und abwechslungsreich. Dazu kommt ein beeindruckendes Wechselspiel von keltisch-römischer Kulturgeschichte. Der Nationalpark kombiniert Natur und Geschichte auf eine einmalige Art und Weise in einem Urwald von morgen. Getreu seinem Motto: Natürlich, mit Geschichte. Der neue Nationalpark ist ein Entwicklungsnationalpark. Hier kann und soll sich die Natur zukünftig frei entfalten. Eingebettet in den Naturpark Saar-Hunsrück entsteht hier eine einmalige Natur- und Kulturlandschaft zum Wandern und Radfahren, zum Natur genießen und Geschichte erleben.

Biologischer Hotspot zwischen Kelten und Römern
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald liegt im Südwesten Deutschlands. Sein Schutzgebiet umfasst mehr als 10.000 ha. Ein Mittelgebirge mit schier endlosen Waldarealen kennzeichnen den Hunsrück und grenzen ihn damit von den umliegenden bekannten Weinanbaugebieten, der Mosel, dem Rhein, der Nahe und der Saar ab. Das Bundesamt für Naturschutz zählt den Hunsrück schon heute zu einer "Hotspot-Region für biologische Vielfalt". Davon gibt es in ganz Deutschland nur 30 Gebiete. Hier leben zum Beispiel europaweit die meisten Wildkatzen. Diese ist sehr scheu und braucht viel Ruhe, genau wie der Schwarzstorch. Ruhe, die der Hunsrück mit seinen lang ausgestreckten Wäldern schon heute bietet.

Doch neben der Natur bietet der Nationalpark auch eine einmalige Verbindung zu kulturhistorischen Relikten von Kelten und Römern. Keltische, römische Funde und mittelalterliche Burgruinen zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Der Keltenring bei Otzenhausen ist hier ein herausragendes Beispiel. Schon der römische Feldherr Julius Caesar staunte über die gewaltige keltische Befestigungsmauer, die heute die Besucher des Nationalparks bei einer Wanderung entlang dieses Ringwalls fasziniert.

Scheue Wildkatzen und lebendiges Totholz
Der Erbeskopf, der höchste Punkt von Rheinland-Pfalz, die Moore, die das Ergebnis eines für Mittelgebirge typischen Klimas sind und auch die alten Buchenwälder bieten seltenen Tieren wie der Wildkatze, dem  Schwarzstorch und Schwarzspecht Heimat. Waldbewohner wie Hirsche, Rehe und Wildschweine gibt es hier natürlich auch.

Nicht so auffällig wie die „großen Fünf“, aber für den Naturschutz von hervorragender Bedeutung sind die kleinen Arten, die Altholz, Moore und Waldwiesen besiedeln. Fallen Wollgras, Narzissen und Orchideen noch ins Auge, bedarf der Anblick einer Moorlibelle, einer der vielen Fledermausarten oder des „fleischfressenden“  Sonnentaus erhöhter Aufmerksamkeit. Gleiches gilt für die vielen Käfer, Amphibien, Pilze und Flechten, die Feuchtgebiete, Geröllhalden oder Totholz mit Leben erfüllen. Das  eigentliche Schutzgut des Nationalparks ist der Wald. Der Wald, der sich hier frei entwickeln darf. Ein  Wald, der vielen Baum- und Tierarten, die in einem Wirtschaftswald immer seltener vorkommen, ein Zuhause bietet. Erst in den alten Buchenwäldern zeigt sich, wie viel Leben im Totholz steckt.

Natürlich, mit Geschichte
Hunsrück und Hochwald bieten Natur in Hülle und Fülle, sind aber zugleich auch eine alte Kulturlandschaft. Die Zeugnisse ihrer bewegten Geschichte liegen oft tief in den Wäldern verborgen und sind so bis heute erhalten. Vom Ringwall bei Otzenhausen bis zur Wildenburg stößt man vielerorts auf Relikte der Kelten und Römer sowie des Mittelalters. Hunsrück und Hochwald waren in klimagünstigen Zeiten eine intensiv genutzte Kulturlandschaft. In der frühen Neuzeit war die Region sogar ein blühendes Industrierevier. Reiche Eisenerzvorkommen und die Ressource Wald sorgten dafür, dass sich an den Gewässern Hütten und Hammerwerke ansiedeln konnten. Fast auf jeder Wanderung lassen sich Meilerplätze finden, wo einst Köhler Holzkohle für die Eisenerzgewinnung erzeugten.

Drei zentrale Anlaufstellen 
Die drei zukünftigen Nationalparktore, das Hunsrückhaus am Erbeskopf, die Wildenburg mit dem Wildfreigehege bei Kempfeld und der keltische Ringwall mit dem Keltenpark bei Otzenhausen sind schon heute besonders attraktive Orte. Hier gibt es besondere Angebote für Besucher. Sie bieten Parkplätze und Wanderwege, Spielplätze und einen Kletterpark sowie ein gastronomisches Angebot. Unter anderem starten dort auch die Rangertouren durch den Nationalpark. Weitere Rangertouren starten im Ort Muhl, am Sauerbrunnen bei Oberhambach und am Thranenweier bei Börfink. Dieses Angebot umfasst nach Anfrage auch barrierefreie Touren. Termine und Uhrzeiten findet man im Internet unter www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.deexterner Link. Darüber hinaus gibt es vielfältige Tourenangebote von Nationalparkführern. Deren Angebote richten sich auch an Gruppen und Vereine. Hier beraten und vermitteln die örtlichen Tourist-Informationen gerne. Eine Monatsübersicht finden Sie auf Reinsfeld.de / Tourismus / Nationalpark...hier

(Quelle Text & Foto  Video Rheinland-Pfalz-Tourismus & Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 7 / 2018)

11. August - 90 Jahre Katholische Frauengemeinschaft Comedy-Abend der Weibsbilder mit Durchgangsverkehr

Copyright Foto Katharina Weins / kabarett-weibsbilder.de

Zum Jubiläum 90 Jahre Katholische Frauengemeinschaft Reinsfeld wird ein besonderes Damenschmankerl am 11. August 2018 ab 20 Uhr in der Kulturhalle Reinsfeld angeboten: Das Comedy-Duo Weibsbilder mit seinem Programm Durchgangsverkehr. Im mittlerweile 11. Programm des Duos bieten die beiden Spaßgranaten wieder eine gesunde Mischung aus Kabarett, Comedy und Musik. Bewährt setzen sie erneut Wortwitz, Improvisation und Situationskomik ein, sodass jede Show der Künstlerinnen anders und jedes Mal ein Erlebnis ist. Die Weibsbilder – schon lange kein Geheimtipp mehr – bestehen seit nunmehr 18 Jahren aus den beiden Protagonistinnen Anke Brausch und Claudia Thiel aus der Eifel. „Durchgangsverkehr – ausgebremst und abgezockt“ betiteln sie ihr neues Programm. Diesmal schlüpfen die beiden Damen in die Rolle deutscher Gesetzeshüterinnen. Dabei bringen sie dem Publikum auf charmante Art und Weise bei, was man im Straßenverkehr lieber tunlichst vermeiden sollte und berichten auch von waghalsigen Selbstversuchen. Die Karten kosten 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Einlass ist ab 19 Uhr.

(Text/Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 6/2018 / Foto Katharina Weins / kabarett-weibsbilder.de)

Pfarrbrief Nr. 7 vom 24. Juni bis 5. August 2018

Bitte in das Titelbild klicken zur Weiterleitung auf die Seite der Kirche / Pfarrbrief. Dort können Sie den Pfarrbrief als PDF-Dokument online lesen oder herunterladen und ausdrucken. Ein Service, erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 6/2018

Alle Termine und Veranstaltungen 2018 auf einen Blick

Copyright Grafik S4P Markeing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik. Foto © Franz Metelec fotolia.com

Der Veranstaltungskalender von Reinsfeld für 2018 wurde nach eigenen Recherchen der Redaktion erstellt. Weitere Veranstaltungen und Termine können jederzeit über das Meldeformular auf der Seite Veranstaltungskalender direkt an uns erfolgen. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und korrekte Angaben. Alle bisher bekannten Events und Termine 2018 finden Sie auf einen Blick hier....mehr


(Text/Grafik erstellt von STAR4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 1/2018)

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