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Wo käänen demm Annern de Helf väsäät..... Heimatvarieté Saalü! am 12. Januar in der Reinsfelder Kulturhalle

© Foto Axel Joerss Quelle saalue.com / Überarbeitet von START4PUBLICITY J.A. Slowik

Welche Hilfe die „röu, äwä hearzliche Rääänzelter“ der Barbastella barbastellus nicht versagen oder doch eher androhen, ist nur eine der Fragen, die das Heimatvarieté Saalü! stellen wird. Saalü ist eine Veranstaltung des Gemeinde- und Städtebundes, die mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur und mit Geschichten aus Dorf und Saal im 21. Jahr in Rheinland-Pfalz unterwegs ist, am Sonntag, den 12. Januar ab 16 Uhr in der Reinsfelder Kulturhalle. Die „Hochwäller Knuppespaller“, für die früher Holz und Landwirtschaft – neben einer gewissen Pferdeleidenschaft – alles waren und die heute nur noch Energie-Landwirte haben, werden vielmehr den ganzen Saalü-Abend lang Thema sein. In dieser Nähe zum Dorf und seinen großartigen Geschichtenerzählern und Akteuren liegt, so Projektleiterin Martina Helffenstein, das Erfolgsgeheimnis des Dauerbrenners Saalü!: „in der trotz aller Unkenrufe lebhaften und lebendigen Dorfkultur, die von der Saalü!-Truppe liebevoll und kabarettistisch-komödiantisch in Szene gesetzt wird. Das Dorf wird zum Star.“ Dafür schickt Saalü! dieses Jahr drei Dorfinspektoren: Herr Müller ist Chef der Truppe, weil er das schon immer war, sein Assistänzer Herr Welte ist schlauer, als er laut Statistik sein müsste und die ewige und vorlaute Praktikantin Frau Drops fasst die Welt schon mal im DinA4-Format zusammen. Sie fühlen Reinsfeld, dessen gute Stuben - Musikpavillon, Bürgerhaus und Kulturhalle - wie es sich gehört für gute Katholiken rund um die Kirche gruppiert sind, mit allen Tricks und Raffinessen des Showbizz auf den Zahn:   Geschichten aus Reinsfeld, wo es in den 1960er Jahren noch 48 Messdiener und jede Menge Messen gab, wo viele Jahre der katholische Stammtisch „Maria Hilf“ für gute Zwecke trank und bei Wahlen ein Bierwagen stehen muss, damit jeder wählen geht. Gefragt wird, wer nach dem Krieg in der Turnhalle sein Wohnzimmer hatte, wo das Theater mit „Schinderhannes“ war und wer ebendort den Guildo Horn und auch den Louis Armstrong gab, wo die „Orientgrotte“ und für wen die Grottenzeit die schönste Zeit im Leben war, welche drei Tanten das Drei-Mädel-Haus führten und wer die „Grossina“-Limonade im „Schnaidisch“-Haus im „Hiwwel“ herstellte? Wie es kam, dass von zwei baufälligen Häusern erst der falsche, dann der richtige Schmitz abgeris-sen wurde und wie der falsche dann zu wesentlich besseren Konditionen weiter machte. Ob es stimmt, dass im Osburger Hochwald, wenn die streng davor geschützte Mopsfledermaus mitmacht, bald mehr Windräder wie Bäume stehen und ob das für den Friedhof nicht auch eine Idee wäre - machen Windräder doch kein Laub? Gefragt wird, wer immer einen Stein in der Tasche hatte und bei der Kirmes mit Nägeln klimperte als wär’s Geld. Wie sechs Schwestern von der Polizei nicht auseinander gehalten werden konnten und eine ältere als ihre jüngere mit fast 30 von der Kirmes noch nach Hause geschickt wurde, wieso es falsch herum, aber doch ein Gerücht war, dass es früher nicht brannte, wenn Reinsfeld keine Feuerwehr gehabt hätte, erzählen Waldraut Kolling, Michael Müller, Andrea und Elmar Neufing, Rainer Spies, Anne Streit und Gabi Wollscheid. Aus Reinsfeld auf der Bühne steht die Bläsergruppe des Musikvereins, die Garden des Karnevalvereins tanzen, es singt der Chorschatten und Quartettverein und Männerchor gemeinsam. Einen Beerdigungsritus für Kirchenmusiker führen Elmar und Andrea Neufing gleich bilingual ein, vom Jugendclub flimmert exklusiv und als Weltpremiere eine Dorfinspektion über die Leinwand und Bürgermeister Rainer Spies macht sich seinen Reim auf sein Dorf. Also Hereinspaziert! Zu Saalü! Am Sonntag 12. Januar um vier „in die Hall“! Zur großen, fulminanten Heimat-Gala mit bewährten Künstlern und einzigartigen Premieren. Für das leibliche Wohl ist gesorgt! Im Jahr 2003, also vor rund zehn Jahren gastierte „Saalü“ zum ersten Mal in Reinsfeld. Viele von Ihnen werden sich an die gelungene Veranstaltung positiv erinnern. Nun findet das Dorfspektakel mit neuem, zeitgemäßem Konzept erneut in der Reinsfelder Kulturhalle, am Sonntag 12. Januar, ab 16.00 Uhr, statt. Die Ortsgemeinde lädt im Vorfeld zu einem Sektempfang ein. Saalü ist ein Heimatprojekt von Ministerium für Kultur und Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und wandert seit 1994 mit großem Erfolg von Dorf zu Dorf und Saal zu Saal und ist hierzulande inzwischen eine Institution. Nicht zuletzt zur Wiederbelebung der Dorfsaalkultur und Stärkung der Dorfgemeinschaft. Maximal 15 Dörfer können jährlich in den Genuss der Förderung kommen. Seit 1994 waren das etwa 300 Kommunen. Vertragspartner ist der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz in Mainz.

Der Gemeindeanteil der Kosten wird durch Eintrittsgelder gedeckt: Eintrittskarten zum Preis von 9 Euro gibt es im Vorverkauf bei der Volksbank, im Getränkemarkt, in Annes Naturladen, im Frischemarkt Junkes und in der Sprechstunde des Bürgermeister mittwochs von 18 bis 19 Uhr. An der Abendkasse kosten die Karten 12 Euro. (Quelle Text / Foto saalue.com / Text & Foto erstellt i.A. des Bürgermeister von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 1/2014)

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